Collection: Amplificateur intégré

Ein Vollverstärker vereint Vorverstärker und Endverstärker in einem einzigen Gehäuse. Das reduziert den Verkabelungsaufwand, spart Stellfläche und eliminiert eine potenzielle Fehlerquelle im Signalweg. Wer eine hochwertige Stereoanlage ohne überflüssige Komplexität aufbauen möchte, findet in ihm die kürzeste Verbindung zwischen Quelle und Lautsprecher.

Im Sortiment führt die Highendgalerie hochwertige Vollverstärker - in Transistor- und Hybrid-Ausführung mit Röhren- und Halbleitertechnik.

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Wie funktioniert ein Vollverstärker?

Im Kern besteht jedes dieser Geräte aus zwei Stufen. Die Vorstufe empfängt das Eingangssignal, wählt die Quelle und regelt die Lautstärke. Die Endstufe bringt das Signal auf die nötige Ausgangsleistung, um Standlautsprecher oder Regallautsprecher kontrolliert anzutreiben.

Die Marke McIntosh setzt dabei auf unterschiedliche Schaltungskonzepte:

  • Transistormodelle arbeiten durchgehend mit Halbleitern. Sie liefern hohe Ausgangsleistung bei niedrigem Klirrfaktor und kontrollieren auch anspruchsvolle Lautsprecherlasten ohne hörbare Verzerrungen.
  • Hybridmodelle kombinieren eine Röhren-Vorstufe mit einer Transistor-Endstufe. Die Röhre formt das Klangbild in der Vorstufe, während Halbleiter in der Endstufe für Stromlieferfähigkeit und Dämpfungsfaktor sorgen.
Rückseite eines McIntosh Vollverstärkers mit Lautsprecherklemmen und Cinch-Eingängen

Phono-Eingang und Tonabnehmer

Viele Geräte verfügen über einen integrierten Phono-Eingang. Dieser verstärkt das schwache Signal eines Tonabnehmers auf Leitungspegel und wendet die nötige Entzerrung an. Damit entfällt ein separater Phono-Vorverstärker, und der Plattenspieler lässt sich direkt anschliessen.

Ob Moving-Magnet- oder Moving-Coil-Tonabnehmer unterstützt werden, hängt vom jeweiligen Modell ab. In beiden Fällen profitiert die Wiedergabe von Schallplatten davon, dass der Signalweg so kurz wie möglich bleibt - ein weiterer Vorteil der integrierten Architektur.

Was sagt der Klirrfaktor über die Klangqualität aus?

Der Klirrfaktor beschreibt, wie viel harmonische Verzerrungen ein Verstärker dem Signal hinzufügt. Bei hochwertigen Geräten dieser Kategorie liegt der Wert typischerweise unter 0,1 Prozent - ein Bereich, in dem Verzerrungen messtechnisch nachweisbar, aber nicht hörbar sind.

Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von Ausgangsleistung und Laststabilität. Ein Vollverstärker, der seine Nennleistung über den gesamten Frequenzbereich stabil hält, klingt auch bei hohen Pegeln kontrolliert und frei von Härten. Für diese Leistungsstabilität sorgen breit dimensionierte Netzteile sowie die Autoformer-Ausgangsübertrager-Technik.

Im Vergleich zu getrennten Stereoanlagen aus Vor- und Endstufe entfällt bei der integrierten Lösung die Signalkabelstrecke zwischen beiden Komponenten. Das minimiert Übergangswiderstände und reduziert die Anfälligkeit für eingestreute Störungen.

Frontansicht eines McIntosh Vollverstärkers mit beleuchteten VU-Metern

Beratung und Probevergleich

Die Wahl des passenden Geräts hängt von mehreren Faktoren ab: Lautsprecherwirkungsgrad, Raumgrösse, bevorzugte Quellen und persönliche Klangvorlieben. Transistor-Modelle eignen sich besonders für Hörer, die maximale Kontrolle und Pegelfestigkeit schätzen. Hybrid-Verstärker sprechen jene an, die den Röhrencharakter in der Vorstufe suchen, ohne auf Leistungsreserven zu verzichten.

Im Showroom der Highendgalerie können Sie verschiedene Vollverstärker an unterschiedlichen Lautsprechern vergleichen. Vereinbaren Sie einen Termin und testen Sie Ihr eigenes Musikmaterial direkt vor Ort.

Falls Sie unsicher sind, ob ein solches Gerät ausreicht oder getrennte Komponenten sinnvoller wären, lohnt sich auch ein Blick auf die D/A-Wandler im Sortiment - sie erweitern die digitale Seite jeder Verstärkerkette. So finden Sie den Vollverstärker, der genau zu Ihrem System passt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Vollverstärker und getrennten Vor-/Endverstärkern?

Ein Vollverstärker vereint Vor- und Endstufe in einem Gehäuse. Das spart Platz, reduziert den Verkabelungsaufwand und verkürzt den Signalweg. Getrennte Komponenten bieten dafür mehr Flexibilität bei späteren Upgrades und erlauben eine unabhängige Wahl von Vor- und Endverstärker.

Kann ein Vollverstärker auch Schallplatten abspielen?

Ja, sofern er über einen integrierten Phono-Eingang verfügt. Dieser verstärkt das schwache Signal des Tonabnehmers und wendet die nötige Entzerrungskurve an. Ohne Phono-Eingang wird ein separater Phono-Vorverstärker zwischen Plattenspieler und Vollverstärker benötigt.

Was bedeutet Hybrid-Technik bei einem Vollverstärker?

Ein Hybrid-Vollverstärker kombiniert Röhren in der Vorstufe mit Transistoren in der Endstufe. Die Röhrenvorstufe prägt dem Signal einen warmen, räumlichen Charakter auf, während die Transistor-Endstufe die nötige Ausgangsleistung und Laststabilität liefert. So verbinden sich die klanglichen Vorzüge beider Technologien.

Wie viel Ausgangsleistung braucht ein Vollverstärker?

Das hängt vom Wirkungsgrad der Lautsprecher und der Raumgrösse ab. Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad (ab 90 dB/W/m) kommen mit weniger Leistung aus. In mittelgrossen Räumen genügen oft 50 bis 100 Watt pro Kanal. Für grosse Räume oder wirkungsgradschwache Lautsprecher sind 150 Watt und mehr sinnvoll.